Eine Listung setzt fehlerfreie Daten voraus. Werden die Angaben zum Trade Item von Hand zusammengestellt, also Maße, Gewichte, Nährwertdeklaration und Pflichtangaben, steigen Zurückweisungen im GDSN, Konventionalstrafen des Handels und Verzögerungen bei der Einführung. Fulvisol erzeugt, prüft und publiziert die Produktstammdaten aus einem Datenbestand.
Für jede verkaufsfähige Einheit entsteht ein eindeutiger Datensatz als einzige gültige Quelle.
Jede Variante wird nach ihrer Funktion angelegt: Basiseinheit, Konsumenteneinheit, Bestelleinheit oder Versandeinheit. Das System fragt je Einstufung genau die Eigenschaften ab, die dafür vorgeschrieben sind.
Die GTIN wird automatisch berechnet. GS1-Basisnummer und Prüfziffer stammen aus den verknüpften Geschäftseinheiten und internen Datenquellen, sodass eindeutige Identifikatoren ohne Übertragungsfehler entstehen.
Die Datenmeldung für das zuständige GS1-GDSN-Netz wird im System aufgebaut. Datenintegrität und Mapping werden vor dem Versand geprüft, was Validierungsfehler und Verzögerungen bei der Listung reduziert.


Zutaten- und Gemeinkostendaten laufen im selben Datensatz zusammen, sodass die Kosten je Trade Item jederzeit aktuell sind.
Die kaufmännisch und regulatorisch nötigen Angaben werden aus den verknüpften Rohstoffen, Zutaten und Verpackungskomponenten übernommen und geprüft: die Nährwertdeklaration des Halbfertigerzeugnisses, die freigegebenen Allergene, Herstelleradressen und Zutatenlisten. Doppelte Erfassung entfällt.
Die Kosten des Trade Item werden aus Stückliste, Verpackungseinsatz und hinterlegten Gemeinkosten berechnet. Das ergibt eine Margenbetrachtung je Artikel.
Landed Costs und Preise für verschiedene Märkte werden mit aktuellen Wechselkursen umgerechnet.
ESG-Anforderungen und Transparenz in der Lieferkette werden aus denselben Verknüpfungen bedient.
Aus den hinterlegten Standorten der verknüpften Objekte, von den Rohstoffen bis zu den Verpackungslieferanten, werden die Transportemissionen des Trade Item berechnet. Das beschleunigt die Nachhaltigkeitsberichterstattung und stützt Beschaffungsentscheidungen.
Weil das Trade Item mit allen vorgelagerten Komponenten verknüpft ist, besteht eine durchgängige Rückverfolgbarkeit bis zum Lieferantenprodukt. Im Qualitäts- oder Rückruffall verkürzt das die Reaktionszeit, und ESG-Audits werden einfacher.
Alle erforderlichen Angaben aus dem System werden zusammengeführt und dem Trade Item zugeordnet.
